#70 Benedikt Kohl: Menschlich & authentisch führen - der Weg vom Spieler zum Coach.

Shownotes

20 Jahre Profieishockey, über 800 DEL-Spiele, zweimal Vize-Deutscher Meister und drei Weltmeisterschaften mit der deutschen Nationalmannschaft – Beni hat den Leistungssport auf höchstem Niveau erlebt. 2024 beendet er seine aktive Karriere. Doch seine Zeit auf dem Eis ist noch lange nicht vorbei. Mit viel Erfahrung, Leidenschaft und einem klaren Verständnis für Menschen, Entwicklung und Leistung wagt er den fließenden Übergang vom Spieler zum Coach. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich dieser Rollenwechsel anfühlt, welche Werte ihm als Trainer wichtig sind und welchen Coach er sich während seiner eigenen Karriere immer gewünscht hätte. Es geht um mentale Stärke, Authentizität, Führung und die Frage, wie Entwicklung im Leistungssport wirklich gelingen kann. Beni erzählt offen von prägenden Erfahrungen aus dem Nachwuchsleistungszentrum, von Hochs und Tiefs seiner Karriere, von Druck, Perfektionismus und der Bedeutung von Vertrauen und Sicherheit – sowohl im Sport als auch im Leben. Außerdem sprechen wir über intrinsische Motivation und die Bereitschaft, die extra Meile zu gehen, über die Rolle der Eltern und das Urvertrauen, über prägende Trainer und unterschiedliche Führungsstile. Es geht um Angst als Performancekiller, um Raum und Freiheit für Entwicklung, um Eigenverantwortung und darum, warum manchmal weniger Korrigieren und mehr Beobachten der bessere Weg sein kann. Gleichzeitig sprechen wir über Menschlichkeit im Leistungssport, über Vorbildfunktion und darüber, wie wichtig es ist, Entwicklung nicht nur zu fördern, sondern auch vorzuleben. Beni hat über viele Jahre nicht nur gespielt, sondern aufmerksam beobachtet: Trainer, Mannschaften, Dynamiken und Menschen. Aus diesen Erfahrungen formt er heute seine eigene Philosophie als Coach. Ein ehrliches, reflektiertes und inspirierendes Gespräch über Leistung, Persönlichkeit und die Herausforderung, andere Menschen auf menschliche Art besser zu machen und dabei respektvoll zu begleiten.

Für Fragen, Anregungen und Feedback erreicht ihr mich unter sportimkopf.podcast@gmail.com. Über Bewertungen & Feedback freue ich mich sehr, da es mir hilft den Podcast immer zu verbessern.

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:07: Herzlich willkommen bei Sport im Kopf.

00:00:10: Schön, dass du heute wieder oder auch zum ersten Mal zuhörst!

00:00:13: Mein heutiger Gast lebt in Berchtesgaden.

00:00:17: Er ist mit dreizehn Jahren nach Füssen und mit sechszehn Jahre nach Mannheim gezogen.

00:00:22: Wer sich ein bisschen mit der Sportart auskennt, könnte jetzt vielleicht schon eins und eins zusammen zählen?

00:00:27: Ja er ... Ist bzw.

00:00:30: war Profi Eishockey-Spieler und ist jetzt in der zweiten Saison Coach an der Red Bull Akademie in Salzburg.

00:00:36: Im Laufe seiner aktiven Karriere von four bis zwanzig vierundzwanzig hatte er insgesamt achthundert Spiele in der DEL bestritten.

00:00:44: Er war bei den Heilbronnern Falgen, ERC Ingolstadt, Augsburger Panther, Chris Lee, Adams Wolfsburg und zuletzt fünf Jahre bei den Straubing Tigers.

00:00:53: Er vertrat Deutschland in der Nationalmannschaft bei drei Weltmeisterschaften und konnte zweimal Vizedeutscher Meister werden Aber nicht seine Zeit auf dem Eis.

00:01:05: Er begab sich in einen fließenden Übergang von Profi Dasein zum Coach.

00:01:09: Wie es ihm mit der neuen Rolle geht, welchen Trainer er sich immer gewünscht hätte und wie er seine neue Rolle definiert darüber sprechen wir heute.

00:01:19: In diesem Sinne servus und herzlich willkommen wieder dick cool!

00:01:25: Schön, dass du Zeit hast.

00:01:26: Wir sind hier in der Red Bull Akademie in Salzburg und ich habe auch gerade eine kleine Führung bekommen.

00:01:32: Wie geht es dir?

00:01:34: Mir geht's wunderbar!

00:01:37: Ich bin wirklich happy wo ich bin einmal daheim mit der Family in der Schinau Berthesgaden und halt auch da im Salzburger Akadie.

00:01:47: Das ist für mich absoluter Glücksfall.

00:01:49: also...ich kann eigentlich nur glücklich sein.

00:01:52: Ich muss sagen, nachdem ich jetzt hier einen kleinen Rundgang bekommen will in Haar, was ich mir schon lange gewünscht hatte.

00:01:59: Weil es natürlich auch aus meiner Sicht als Spopsychologin immer sehr interessant ist zu sehen, was in Nachwuchsleistungszentren so passiert und noch dazu natürlich auch Kollegen arbeiten mit denen ich die Ausbildung gemacht habe.

00:02:10: dein Bruder das ist ja auch ganz witzig der Simon kann ich mir das sehr gut vorstellen dass er sich hier sehr gut arbeiten lässt obwohl es gerade ein bisschen ruhiger ist.

00:02:19: Ist der Saison erfolgreich abgeschlossen?

00:02:21: Ja, es ist sehr entspannt.

00:02:23: Dieser Saison ist abgeschlossen.

00:02:25: Die Jungs waren schon daheim auch in die Osterferien und jetzt hat das Eis-Training wesentlich weniger und mehr auf Eis-Training.

00:02:35: Da kriegen die Jungs einmal ein bisschen den Kopf frei.

00:02:37: Und für mich, wie du es gerade schon gesagt hast, ist es einfach ... Ein nahtlose Übergang gewesen!

00:02:44: Ich bin in der Saisong oder nach der Säsong, der Jahr zwanzig vierundzwanzig dann ausgestiegen, habe aufgehört und meine Karriere beendet.

00:02:52: Und hab dann so einen ganz normalen Sommer gehabt wie jedes Jahr im Endeffekt.

00:02:57: Wir sind heimzogen in die Heimat... ...und dann ist es ab August wieder losgegangen mit dem Eisorg-Gegi aber in einer anderen Funktion halt.

00:03:06: Aber irgendwie für den Kopf ist das genau das Gleiche!

00:03:09: Ja

00:03:10: wir gehen da auch später noch näher drauf ein weil es ja auch sehr spannende Werdegang ist und so ein fließender Werdegan.

00:03:19: Ich mache es ja in meinem Podcast am Anfang so, dass ich die Gäste immer darum bitte sich privat in drei Worten und beruflich in drei Worten beschreiben.

00:03:28: Jetzt habe ich gerade schon überlegt ob ich ... Nee wir gehen gleich auf den Trainer ein weil es ist ja immer noch sehr also sehr nahe seit zwei Jahren bisher nicht mehr Profi.

00:03:36: aber wie würdest du dich privat in Drei Worten?

00:03:38: Und vielleicht drei Worte als Spieler-Trainer-Eisoku verbunden beschreiben?

00:03:45: Ich glaube tatsächlich, dass bei mir keinen Unterschied gibt.

00:03:47: Also was ein großer Wert bei mir ist auch im Leben ist Respekt.

00:03:54: Das will ich auch als Trainer leben.

00:03:56: das heißt jetzt nicht, dass wir irgendwie vor jemandem kuschen muss oder so aber Respekt haben von den Dingen vor Leuten mit denen man zusammenarbeitet für Dinge die man benutzt und so weiter.

00:04:09: also als Beispiel wenn ich jetzt irgendwie auf einer Wiese stehe Ich will nicht unbedingt der Blumeblatt treten, das hat sich jetzt blöd an.

00:04:19: Also nicht so denken okay, ihr spinnt ja!

00:04:21: Aber der erste Gedanke ist einfach Respekt vor Sachen zu haben und das ist mir ganz wichtig.

00:04:28: Hilfsbereitschaft also.

00:04:30: ich versuche als Mensch aber auch Trainer hilfsbereit zu sein den Personen mit denen ich arbeite das Gefühl geben ok ihr seid sehr gut aufgehoben ich helfe euch bei dem was ihr macht.

00:04:44: Und dann würde ich noch sagen, Ich bin konsequent.

00:04:51: Das war auch schon als Spieler.

00:04:53: Also ich bin konsequent in dem was ich mache.

00:04:56: Ich glaube, ich bin ein lockerer Mensch.

00:05:03: Die Jungs sollen sich wohlfühlen in meiner Anwesenheit.

00:05:06: aber es gibt eine ganz lustige Geschichte.

00:05:08: Wir haben bei uns im Kabinentrakt ein Handyverbot in dem Sportbereich.

00:05:14: Wir haben ein Handyboxen, da kommen die Handys rein.

00:05:16: Und ich bin mal in die Kabine reingangeln, sitzen die Jungs mit dem Handy da oder Paar zumindest natürlich, ihr seht klar.

00:05:21: Genau, auge!

00:05:24: Ja Jungs, ihr wisst wie die Regel ist.

00:05:26: bitte tut es Handy weg.

00:05:27: einer kann das Handy haben als DJ alles gut aber der Rest Handy weg.

00:05:31: Okay, alles gut.

00:05:32: Ich bin nochmal reinkommen und ein paar Tage später habe ich die Line-Up aufgehängt in der Kabine.

00:05:38: Ist wieder einer da?

00:05:39: Oder nimmpaar mit Handy und schau noch irgendwie Fotos an Jungs Jetzt... Komm, tut sie Sachen weg.

00:05:46: Ihr wisst wie die Regel ist!

00:05:48: So und dann beim dritten Mal ist eine Zeit vergangen bin ich rein wieder Jungs erwischt mit dem Handy Und dann war es halt vorbei.

00:05:57: Dann habe ich die Handybox genommen.

00:05:59: Er sagt Jungs so jetzt hat alle Handy rein Dann hab' ich die ins Büro mitgenommen Und dann haben sich für eine Woche lang jedes mal die Jungs quasi bevor sie in die Kabine sind.

00:06:09: Haben sie ins Bürokommen müssen Handy abgeben bei mir persönlich Ja?

00:06:13: Haben dann bis nach dem Duschen warten müssen, bis sie fertig waren.

00:06:17: Haben wieder ins Büro kommen müssen, haben sich das Handy abholen müssen persönlich und es war halt die Konsequenz.

00:06:23: also...

00:06:24: Lass mich raten danach hat's aber dann relativ gut funktioniert?

00:06:26: Danach glaube ich, so weit ich wäre jetzt ganz gut funktionieren.

00:06:34: Das ist auch wichtig im Sport dass einfach eine Konsequent da ist.

00:06:39: Aber ich bin nicht einer der sofort eben den er das Handy aus die Hände reißt, das meine ich damit.

00:06:47: Aber war es auch ganz lustig dann, wenn man kommt dann auch ins Gespräch und tauscht sich etwas aus gleich, wenn sie dann im Büro kommen nehmen und ratschen

00:06:57: ein bisschen... Guter Nebeneffekt definitiv!

00:06:59: Erfolgt total!

00:07:00: Das

00:07:00: finde ich ganz spannend weil also ich arbeite ja viel mit Athletinnen und Athleten und mir ist das Thema ganz wichtig wie nimmt sich jemand persönlich privat wahr?

00:07:09: Athletin und das muss sich auch nicht unterscheiden, aber manchmal ist es ganz interessant festzustellen.

00:07:16: Es unterscheidet sich oder auch festzustellt.

00:07:19: Vielleicht muss ich an meiner Persönlichkeit in dem anderen Bereich oder je nachdem in welchem Bereich ein bisschen arbeiten, vielleicht ein bisschen mehr zum Beispiel am gesunden Egoismus arbeiten als Athlet.

00:07:30: Denn wenn ich sonst halt jemand bin der sich eigentlich immer darum kümmert dass es allen anderen gut geht und merke ich mir jetzt mal.

00:07:37: also respekt hilfsbereit und konsequent.

00:07:40: Der Blumenwiese, ich kenne das sehr gut.

00:07:42: Aber das sind wir Landkinder.

00:07:43: Wir haben halt auch klärnt in der nicht gemähte Wiese, da lacht man halt an und nein!

00:07:49: Ja, das war so eine Metapher die gesagt

00:07:50: hat... Ich bin

00:07:51: nicht so extrem, ich bin ja jetzt in dem Sinne kein Öko und vermeide es deswegen aber...

00:07:56: Du hast doch keine Birkenstorgerin?

00:07:58: Nein, weil wenn ich zum Beispiel ein Laptop kriege vom Arbeitgeber weiß dann versuche mit dem Begut sammeln zu gehen und auf das aufzupassen.

00:08:07: Das ist halt, hat mir Respekt zu tun.

00:08:09: Ich habe da ganz witzig vorgestern oder vorvorgestern, wurde mir tatsächlich auf Social Media so ein Clip reingespielt von, ich weiß jetzt nicht mehr welcher Trainer es ist.

00:08:17: Aber ein ehemals sehr bekannter Fußballspieler aus Spanien der jetzt auch eine Nachwuchsmannschaft trainiert und die hatten eine Pressekonferenz und er stand auf.

00:08:24: der Trainer geht weg schiebt seinen Stuhl wieder an den Stuhlspieler steht auf und geht.

00:08:28: Dann hat er den Spieler komplett zurückgepfefft und gesagt, nee hier.

00:08:31: Du schiebst deinen Stuhl wieder hin an den Tisch.

00:08:34: Hast du's auch gesehen?

00:08:36: Gleiche Algorithmus!

00:08:37: Also ähnliche Werte.

00:08:38: Ja das fand ich sehr spannend weil es war so eine kleine Anekdote oder ein kleines Teil.

00:08:42: und dann gesagt ja das sind die Kleinigkeiten die im Miteinander einfach oft wichtig sind.

00:08:47: Fand ich irgendwie sehr schön.

00:08:48: Das würde ich auch gerne vorleben.

00:08:51: Und ist glaube ich noch heutigen Zeit auch sehr wichtig.

00:08:54: Wenn wir jetzt ein bisschen auf deine... Entwicklung gehen, du warst zwanzig Jahre Eishockey-Profi inklusive deiner Zeit in den Nachwuchsleistungszentren.

00:09:06: Vielleicht erinnerst Du Dich also bist mit treizend von zu Hause weg nach Füssen was ja auch ein sehr bekannte Ausbildungsverein ist und bis dann weiter nach Mannheim riesengroßes NHZ zu den jungen Adlern.

00:09:22: Erinnert Du DICH wie Wie du dich als junger Spieler beschreiben würdest, als du weggegangen bist aus Berzgon?

00:09:32: Also Eishockey technisch weiß ich jetzt gar nicht wie gut ich war.

00:09:38: Was ich für Stärken gehabt habe, für Schwächen... Ich weiß es gar nicht!

00:09:42: Ich weiß nur dass ich eine große Passion fürs Eishogel gehabt hab.

00:09:47: Also Eischocke war alles in meinem Leben.

00:09:50: Ich glaube das ist ja im Kindesalter auch normal.

00:09:53: Da ist Sport, da nimmt er eine ganz große Rolle ein bei den kleinen Kids.

00:09:58: Das merke ich jetzt auch wenn Jungs von Spitzel vor mir jetzt beim Eisöcke angefangen haben, da geht es nur noch um das Eisocke.

00:10:05: Also die sind einfach begeistert!

00:10:07: Wir haben ja gemeinsame Freundin, deren Sohn ist auch dabei und einfach nur begeisterd.

00:10:13: Und da dreht sich das Ganze nur noch im Eisokke und das war am Anfang das absolut wichtigste... Ich habe das geliebt.

00:10:24: Wir haben im Sommer in ein Hockey gespielt auf dem Penny Parkplatz, haben die Einkaufswägen umdreht als Tore und waren halt gefühlt Tag und Nacht immer am Spielen.

00:10:35: Und ich habe mir gar nicht so viel Gedanken gemacht oder irgendwie Ziele gesetzt oder so sondern ich bin hab gespielt, habe Freude dran gehabt war gut auf alle Fälle.

00:10:47: und irgendwann ist dann so in die bayerische Auswahl gegangen Und ich war da dabei bis zum Schluss dabei, aber bin dann nicht in den finalen Kader gewesen.

00:10:56: Dann haben die Trainer gesagt ja wenn es ein bisschen weiter gehen soll, dann müsste er vielleicht irgendwo anders hinwechseln an einen größeren Verein und mit einer guten Nachwuchsarbeit was Berchtesgarten offensichtlich auch sehr gut gemacht hat.

00:11:13: Aber dann war dieses Angebot oder die Möglichkeit nach Füssen gehen ins Internat.

00:11:19: Das war für mich auch im Nachhinein.

00:11:22: Es war so eine tolle Zeit und war halt ein super Schritt für mich dann, mit drei Zähnen.

00:11:27: Also für dich war das damals weil ich habe erlebt es ja auch oder hab das in meiner Zeit einen Fußball-Nachwuchsleistungszentrum auch anders erlebt oft dass natürlich schon nochmal Heimweh oder ist gerade einem jungen Alter nicht immer so einfach ist man sich nie mehr verstanden fühlt.

00:11:43: aber bei dir war das eigentlich war halt Hauptsacheiswerk gespielen und fertig?

00:11:48: Ja Also ich bin auch...

00:11:50: Und Fuhle halt, oder?

00:11:51: Ich meine, bist du da?

00:11:51: Ja, genau.

00:11:52: Ich war dann in Gimmie und nach dem Siebten bin ich dann eben gewechselt.

00:11:57: Aber ich bin auf Frühjahr... Wir sind damals mit Jungs im Sommer zu Trainingslagern gefahren, zu Camps in die Slowakei oder nach Tschechien.

00:12:07: Das waren fünf Tage, sechs Tage, glaube ich so ein Camp immer.

00:12:12: Wenn dann mal kein anderer mitgefahren ist!

00:12:15: Dann hat mich meine Mama alleine dahin gefahren.

00:12:16: Ich bin eine Woche allein in dem Trainingslager gewesen, hab das gemacht und bin dann wieder abkühlt worden.

00:12:22: Also mir hat das Heimweh das Wort, das kenne ich gar nicht, gibt es bei mir nicht!

00:12:27: Und so war's in Füssen auch klar wo wir an den Tag dann, wo der Einzug war ins Internat, wo wir da heim losgefahren sind, sind schon Trainingflossen aber wir sind am Internat ankommen direkt unter die Königschlösser in Prinz-Wangau.

00:12:42: Das ist Wahnsinn.

00:12:45: Und dann habe ich da mein Zimmer gekriegt, meinen Zimmerpartner und dann war ich da drin und war happy.

00:12:53: Ich kann mir vorstellen in Nachhinein meine Eltern wo die dann ins Auto sind und mich da zurückgelassen haben.

00:12:59: Ich glaube schon dass da nochmal gut drehende geflossen sind bei denen.

00:13:03: also das war bei denen bestimmt so.

00:13:05: aber ich war ich war happy dann.

00:13:07: Was ja für Eltern glaube ich wenn es so abläuft ja auch Ein sehr schönes Zeichen ist, dass sie scheinbar auch viel richtig gemacht haben.

00:13:14: Es gibt ja von Goethe dieses schöne Sprichwort du sollst an Kindern Wurzeln und Flügel geben.

00:13:19: Und ich finde es wie du beschreibst lässt schon so die Vermutung nahe das da einfach eine sehr tiefe Grundsicherheit verankert war kombiniert mit dieser Leidenschaft für etwas.

00:13:33: Das ist glaube ich schon eine ganz gute Kombination.

00:13:37: Vielleicht kommen wir da als Trainer noch mal drauf, ja auch nicht bei allen so gegeben ist.

00:13:40: Also einfach so ein Grundvertrauen wird schon alles gut und alle Strecke reisen kann ich auch wieder heim, dann ist es auch gut.

00:13:46: aber jetzt kann ich erst mal das machen was ich einfach liebe.

00:13:49: und diese Leidenschaft zu haben in dem Alter ist glaube ich eine wichtige Grundvorraussetzung um auch den Weg zu gehen.

00:13:55: Bloß glaube ich manchmal im Erwachsenen Alter ganz wichtig sich daran zurückzuerinnern warum man das überhaupt macht und angefangen hat.

00:14:02: Ja das ist genau wie du gerade gesagt hast Meine Eltern, die haben vorher eigentlich nicht viel mit dem Eiserge zu tun gehabt.

00:14:10: Bevor wir Brüder dann angefangen haben zu spielen und der Satz, der es bis heute in meinem Kopf blieb, ist halt immer keisen ja wenn's nicht passt, dann kommst du wieder home.

00:14:21: Und das war beim Weg nach Hüssen schon so und ich bin ja dann mit sechzehn eingeladen worden zum Sichtungskampen nach Mannheim zu den Jungadler eben damals Nummer eins Adresse, sag ich mal in Deutschland nach Hux.

00:14:38: Und mir hat es aber den Füßen ja auch der Teil von gefallen und ich hab dann dieses Probetraining mitgemacht und habe dann auch so die Info kriegt.

00:14:47: Ja das schaut gut aus dass sich auch genommen wird.

00:14:50: Und irgendwann war ich dann zurück im Füße und habe mir gedacht oder hab zu meinem Papa gesagt erh du eigentlich mir gefällt doch da und ich muss eigentlich gar nicht wechseln warum soll ich denn nach Mannheim gehen?

00:14:59: Und mein Papa sagt du das kannst du machen wie du magst schaust du halt man an wenn es dir nicht taugt, du kannst jederzeit zurückkommen.

00:15:07: Und das war immer wie du sagst so ein Vertrauen da.

00:15:11: ich habe nie Druck gehabt weil ich gerade vorher gesagt habe ich weiß gar nicht was meine Schwächen waren oder so.

00:15:18: Ich glaube ich hab von klein auf habe mich sehr auf meine Stärken irgendwie konzentriert und mir hat auch niemand die ganze Zeit gesagt ja hey lauf schneller oder mach das besser und stieß härter jetzt geht da zum trainieren sondern sehr entspannt, sag ich mal.

00:15:36: Also es war wirklich so mein eigener Antrieb.

00:15:38: Die intrinsische Motivation einfach sehr stark.

00:15:40: Voll

00:15:41: genau und meine Eltern haben sich da einfach ein bisschen auch rausgehalten und das war für mich glaube ich auch totale Sicherheit und so einen Setup wo ich mich auch glaube ich da einfach so entwickeln konnte.

00:15:57: Ich glaube, das hat man nicht immer.

00:15:59: Das erlebe ich auch gerade im Nachwuchs oder auch mit Profis die von so einer Entwicklung erzählen können.

00:16:06: Das kann man sehr wertschätzen.

00:16:07: aber ich glaube es ist auch gerade als Trainer diese Sätze mit zu implementieren weil man ja auch als Nicht-Eltern sondern als Begleibpersonen sowas an die Hand geben um ein Gefühl von Sicherheit zu erzeugen und dass uns Sicherheit letztendlich auch mutiger sein lässt besser sein lässt.

00:16:26: Es erklärt sich eigentlich von selbst.

00:16:28: Und ich glaube, da gab es jetzt bei dir nicht so viel wie es hätte ... Ja, wenn man sagt mal so, Mai hätt' ich das gewusst dann wäre's vielleicht anders verlaufen oder besser verlaufe aber es klingt irgendwie so als ob das ganz gut so war wie es verlauft ist.

00:16:43: Ja voll!

00:16:44: Also im Nachhinein bin ich zurückblicke, dass das eine wahnsinnige Erfahrung gewesen, ein wahnsinniges Leben weil Ich kann nur sagen, eine Einzucker-Karriere als Profisportler oder generell eine Karriere, als Sportler, als Profi-Sportler ist schon geil.

00:17:02: Also man hat schon ein cooles Leben muss man so sagen aber es kostet natürlich auch.

00:17:07: also es ist schon nicht ohne und das habe ich auch gemerkt.

00:17:12: also jetzt gibt es Situationen.

00:17:15: da war ich dann eben schon älter.

00:17:16: Das war eigentlich im Alter von ja... ... wo ich ein bisschen gestruggelt habe.

00:17:22: Das war in der Ingolstädterzeit, da... ... ist es aber eine sehr schwierige Phase gehabt und... ... da hab' ich mal im Nachhinein so gedacht, Mai... ... wenn's besser ein bisschen lockerer gesehen hättest oder... ...wenns jetzt halt... Ich war einer tatsächlich und auch schon als Kind,... ...ich wollte anderen gerne immer recht machen.

00:17:45: Und ich wollt auch irgendwie so ein bisschen leuchten.

00:17:47: Also das hört sich blöd an und auch ein bisschen so nazistisch.

00:17:51: Obwohl, wenn man Freunde fragt von mir und würde sagen, der bin ich jetzt nazistisch.

00:17:55: Würden die sagen, nein, wo spinnst du?

00:17:58: Aber... Ich habe immer so das Gefühl gehabt, dass Leute sagen sollten dann, er ist ja wirklich gut!

00:18:07: Also der kann was, der hat was drauf Und es hat sich ein bisschen mitgezogen und war auch bestimmt Motivationen.

00:18:14: aber in Ingolstadt ist es glaube ich ein bissel zu viel geworden Und da habe ich mir nachhin gedacht, man wäre es dann nicht so perfektionistisch gewesen und hättest ein bisschen mehr das ganze Entspannter Angangen.

00:18:30: Dann hätte es jetzt doch nicht quasi mal drei Monate da aussteigen müssen am Ende der Saison weil ich hab dann mal so einen Cut gezogen.

00:18:38: Ich war dann mal wirklich einfach platt nur noch müde und da sind ein paar mehrere Sachen mit reingefliessen.

00:18:46: aber auf der anderen Seite habe ich dann mit meinem Bruder

00:18:52: Was hat dir geholfen in dieser Phase?

00:18:55: Mein Futter ist ja eben Sportpsychologe, auch an der Akademie seit einigen Jahren.

00:19:00: Ich war eigentlich sein Versuchskaninchen.

00:19:02: Seit er mit dem Studium angefangen hat, Psychologie und dann Sportpsylogie haben wir immer zusammen gearbeitet.

00:19:10: Auf alle Fälle um zurückzukommen, hat er gesagt, er bin ja zu Perfektionismus kann schon zu viel werden und negativ auch sein.

00:19:21: Aber das hatte ich auch dahin gebracht, wo du jetzt bist.

00:19:25: Und ich war da damals eben Nationalspieler und hab... ja es war eigentlich wirklich am Laufen!

00:19:33: Das gehört einfach dazu.

00:19:34: Es ist einfach auch ein Part von mir und den darf ich nicht ausschließen und nur negativ betrachten sondern das hat absolut auch positive Seiten und ich habe daran aber so gelernt auch damit umzugehen und das auch so wahrzunehmen.

00:19:51: Und da hat mir der Simon wahnsinnig geholfen, also hundert Prozent.

00:19:57: Das ist ja was du gerade erklärt hast ein klassisches Phänomen, vor allem Leistungssportler-Sportlerne aber auch außerhalb des über den Sport hinaus Menschen mit dem sehr hohen Anspruch an sich oder diesem Perfektionismus.

00:20:10: Das kann sehr anstrengend werden weil es gibt ja kein perfekt.

00:20:14: dementsprechend setze ich mich die ganze Zeit im Stress aus, weil ich oft frustriert bin.

00:20:21: Weil wenn ich denke es ist perfekt dann finde ich ja wieder was wie es eigentlich perfekter sein könnte also so ein bisschen so einen rabbit hole wo man sich selbst mit sabotieren kann.

00:20:30: aber und klar das arbeite ich dann auch.

00:20:33: Also hat er nicht nur Versuchskaninchen mit dir gespielt sondern schand er ja sehr gut gemacht.

00:20:37: Es ist natürlich auch gerade im Leistungssport etwas was da in sehr weit bringt Perfektionismus.

00:20:42: Aber man muss Ich sage mal, man muss ein bisschen in den Dialog treten mit dem Perfektionismus und sagen jetzt ist es super wohin du mich gebracht hast.

00:20:49: Aber jetzt ist auch irgendwo mal gut weil sonst arbeiten wir uns auch auf.

00:20:56: Gab's in deiner Karriere?

00:20:58: Und ich hab's ja in einer Anleitung erwähnt warst er bei, ich glaub fünf DL Plups oder Fünfans wie fünf insgesamt sprich viele Trainer, viele Mitspieler.

00:21:13: und da es ja heute vor allem so um das Trainerthema geht gab es Trainer oder einen Moment in deiner Karriere mit einem Trainer der dich irgendwie besonders positiv geprägt hat?

00:21:25: Weil er einfach sehr einprägsam war.

00:21:26: Also es gibt ja oft zu kleine Anekdoten oder zwischen wo man sagt boah mega coole Trainer!

00:21:31: Das ist so könnte ich mir das auch vielleicht mal vorstellen

00:21:38: gibt es eigentlich nicht so wirklich.

00:21:39: Ich glaube, ich habe von jedem Trainer was mitgenommen und ich glaube auch dass jeder Trainer irgendwie unterschiedlich ist.

00:21:46: Es gibt glaube ich nicht das geheime Rezept oder den einen Weg um irgendwie erfolgreich zu sein.

00:21:53: Das weiß ja auch selber jetzt noch nicht was das ist.

00:21:57: aber ich glaube ich hab selbst als Spieler halt immer irgendwo etwas mitgenommen Und das sind oft kleine Dinge.

00:22:06: Ich habe mir damals in Pfissen, eben mit fünfzehn Jahren oder vierzehn Jahre einen Knorpelschaden im Knie gehabt.

00:22:11: Dann bin ich da zum Physio in Pfüssen.

00:22:14: Der hat mich sofort auch auf das Trampolin geschickt und schon Gas geben und gleich mit mir gearbeitet und hat auch mal den Satz fallen lassen.

00:22:23: Ja, Beni weist wenn es weiter kommen magst dann musst einfach immer ein bisschen mehr machen wie die anderen.

00:22:29: Und das ist mir bis zum Schluss auch geblieben beziehungsweise im Kopf blieben Weil es war dann so, ich bin mit vierzehn ins Training gegangen.

00:22:39: Alle anderen sind runter vom Eis und ich hab da noch paar Sprints gemacht.

00:22:43: Das war ja nicht mal die Welt, nicht mal viel aber ich habe ein bisschen mehr gemacht.

00:22:48: Und so ist es halt auch.

00:22:50: So kommst du in Leistungssport rein oder in Spitzensport Anders geht's nicht.

00:22:55: Also wenn du diese Arbeit nicht bereit bist das zu tun Dann wird schwer.

00:23:05: Da hast du auch, glaube ich, mit anderen Sportler.

00:23:07: Ich habe auch andere Folgen gehört von dir.

00:23:09: da ist es immer das Thema diese Bereitschaft einfach zu schuften und so arbeiten.

00:23:15: Das ist so Basis.

00:23:19: Es gibt einen anderen Trainer.

00:23:20: das war dann der vielleicht mich nach Augsburg kohlt hat Der Zu derzeit auch perfekt für mich war weil er mir sehr viel vertraut hat.

00:23:30: Ich hab das bestimmt auch zurückgezahlt und er hat sich auf mich verlassen können.

00:23:34: Aber der Larry Mitchell damals war das.

00:23:37: Der hat sich ja von mir viel gehalten und es war zu dieser Zeit das Wichtigste, würde ich sagen.

00:23:45: Dann bin ich nach Wolfsburg, da war dann der Paar Welt groß.

00:23:50: Der hatte einfach richtig geschliffen!

00:23:53: Also du kennst das beim ISO-Geh?

00:23:55: Wenn du jetzt seit Freitagabend spielst hast, am Freitagen Morgen machst du ein Pregame Skate... Und es ist eigentlich so bekannt als lockeres Anschwitzen, sag ich mal vom großen Kampf dann am Abend.

00:24:07: Und die Mannschaften, die bei uns beim Pre-Gamescale zugeschaut haben in Wolfsburg, die haben gesagt ja legt mich am Arsch der gibt Gas oder ihr seid sehr vollgas unterwegs und das war dem seinen Ansatz also der bei dem zählen nur hundert Prozent wenn du am Eis stehst Dann gelten hundert prozent dann gibst du Gas.

00:24:27: und das hat mich in der Zeit auch Portal geprägt und das war auch die Phase dann, wo ich auch zum Stammspiel eigentlich geworden bin in der Nationalmannschaft.

00:24:38: Also das war... Auch super!

00:24:41: Und auch die anderen Trainer da in Ingolstadt den Straubing Da hab' ich dann sehr viel mitgenommen.

00:24:47: Ich war auch einer der immer sehr viel beobachtet hat Die Mannschaft, Trainer usw.

00:24:54: Und ich habe da euch schon einiges mitgenommen in die jetzige Zeit, aber da bin ich auf alle Fälle auch von jedem irgendwie ein bisschen geprägt worden.

00:25:06: Das kann ich mir sehr gut vorstellen und das ist ja auch... Ich glaube man muss als guter Trainer, man muss nicht unbedingt so hoch und solange gespielt haben, aber ich glaub schon dass wenn man die Möglichkeit hat oder die Erfahrung gemacht hat es einen natürlich sehr viel weiter bringt weil du all die Gefühle, all die Dynamiken.

00:25:24: All die Dialoge ja auch kennst und dir über die viele Zeit so ein bisschen einen Puzzle zusammenbauen könntest für was passt für mich?

00:25:35: Was hat für mich funktioniert?

00:25:38: Und was du ansprichst ist ja immer wieder für Trainer nicht einfach weil jeder Spieler es ja auch nicht gleich muss sich als Trainer lernen Spielaren zu passen.

00:25:49: Und deswegen ist es ja auch schon mal mit so vielen Trainern zusammengearbeitet hat, weil das ja auch ein Portfolio sage ich mal für deine Skills als Trainer extrem erweitert hat oder erweitern konnte.

00:26:01: Ja voll!

00:26:02: Ich glaube... Das hört sich wieder ein bisschen nazistisch an?

00:26:05: Ist okay.

00:26:06: Nein also bis jetzt habe ich nicht den...

00:26:08: Sondern nein ähm...

00:26:11: Also Lob ist nicht Nazismus, gell?

00:26:13: Ich merke schon Thema Lob.

00:26:17: Du nimmst was mit von Trainern.

00:26:19: Jetzt bin ich Trainer, aber ich will trotzdem Ich sein!

00:26:23: Also ich will ja trotzdem der eigene Trainer sein Mit meinen Ecken und Kanten Und bin davon überzeugt Das meine ich jetzt mit dem Narcissus.

00:26:32: Also ich hab das Gefühl oder so Das Ego.

00:26:38: fast kann man sagen Ich bin ein guter Trainer Ich bin toller Trainer, geiler Trainer Obwohl ich gleichzeitig weiß, das bin ich nicht.

00:26:46: Also ich bin nicht der tollste Trainer auf der Welt.

00:26:48: Aber das habe ich auch mit anderen Trainern geredet.

00:26:52: Das glaube ich musst du irgendwie haben?

00:26:55: Weil du wirst ja überzeugend sein.

00:26:57: Du wirst authentisch sein und das bin Ich eben schon, dass ich sage okay, ich will da keinen kopieren.

00:27:04: Ich will da keine nachmachen.

00:27:06: Ich bin ich aber natürlich hab' ich Sachen mitgekriegt.

00:27:11: Ich glaub', das ist auch ganz wichtig weil um Leuten was beizubringen müssen, sehr Authentizität spüren.

00:27:17: Also wenn mir jemand etwas beibringen möchte und ich habe aber das Gefühl, dass es überhaupt nicht authentisch der maskiert oder spielt was vor, tue ich mich persönlich total schwer.

00:27:26: Vielleicht spüre ich's auch sehr schnell?

00:27:28: Aber mir ist es ja wichtig, dass jemand authentisch ist ob ich dann mit dem sympathisiere oder nicht.

00:27:33: Ist nochmal ein anderes Thema.

00:27:35: Ich glaube es ist auch wichtig die Persönlichkeit beizubehalten.

00:27:39: Würzen mit den Dingen, sage ich mal und denk okay.

00:27:42: Das ist irgendwie ganz interessant und spannend und das hat gut funktioniert.

00:27:47: Gab es Themen die wo du sagst Boah... Die waren eher Erfahrungen ausbremsend, die waren gar nicht gut.

00:27:54: Das definitiv war das No-Go für mich als Spieler?

00:27:59: Nein eigentlich nicht weil ich habe sehr viel auf mich selber geschaut.

00:28:03: also jetzt auch nicht egoistisch gemeint!

00:28:05: Das

00:28:07: ist super, sehr lehrreich.

00:28:09: Was glaubst du, wie oft ich den Satz sagen muss?

00:28:12: Du musst bei dir bleiben!

00:28:14: Ja genau.

00:28:17: Aber ich war nie der, der halt Ausreden gesucht hat glaube ich oder jetzt irgendwie gesagt hat ja der Trainer hat mich da nicht gepusht oder der Trainer hatte das falsch mit mir gemacht.

00:28:29: Das war ich nie.

00:28:29: also es gibt Spieler die haben... das hast du bestimmt auch schon gehört, der Trainer mag mich nicht und Da habe ich das Gefühl, oder die Einschätzung.

00:28:40: Dann funktioniert es auch nicht.

00:28:41: Also Sportler, die immer irgendwie nach Ausreden suchen und irgendwas einen Trainer dann beschuldigen quasi warum sie sich läuft oder warum man keine Eiszeit hat.

00:28:53: Das ist schwierig weil oft ist es nicht der Trainer.

00:28:59: Meistens

00:29:00: oft?

00:29:01: Ja genau!

00:29:02: Es gibt natürlich auf alle Fälle, dass einer den Trainer nicht mag aber Ich war immer so.

00:29:08: Ich glaube, ich habe sehr viel auf mich geschaut in das was heißt... ...ich hab mich reflektiert.

00:29:16: also wir haben ein Spiel gehabt.

00:29:18: ist bei mir gut gelaufen oder nicht?

00:29:20: wenn es nicht gut laufen ist was habe ich falsch gemacht?

00:29:24: Was war der Fehler?

00:29:24: Also ich habe nicht bei anderen gesucht und deswegen kann ich ihm dessen nichts sagen dass mich jetzt irgendwann ausgebremst hätte sondern wenn dann war ich selber.

00:29:35: Dann kann ich dich jetzt beruhigen, dass definitiv kein Nazismus... Die suchen nämlich tendenziell die Fehler bei anderen.

00:29:45: Aber ich glaube auch da ist ja wieder so dieses Urvertrauen oder eine Grundsicherheit da.

00:29:50: Es muss mich nicht jeder mögen!

00:29:52: Also man hat ja seine Leute, Familie das sind ja auch Werte Freunde.

00:29:55: Ich weiß es gibt viele Leute wo ich gemocht bin und es reicht mir aber es muss mich Jeder mögen, man kann ja selber auch nicht jeden Müggener Sportler ist das schon sehr wichtig.

00:30:04: Ich glaube ich diese selbst reflektierte bei sich bleiben weil letzten Endes was bringt mich zurück aufs Eis?

00:30:10: Ich muss alle an Dingen arbeiten oder muss verstehen warum ich nicht auf dem Eis war und es emotional zu bewerten ist meistens eher kontraproduktiv.

00:30:21: Das hat bei mir eben dann ein bisschen Schwierigkeiten gemacht, weil ich eben der wahr so bisschen People Pleaser, ich wollte sie eben recht machen Und ich bin zurückblickend in meiner laufbaren Karriere.

00:30:36: Ich habe mir immer so die Latte gesetzt, die für mich machbar war.

00:30:42: Also natürlich hat man als Kind geträumt von NHL und so weiter.

00:30:45: aber das Ziel bei mir war eigentlich immer der nächste Steppen und weiter hab' ich gar nicht darüber raus geschaut.

00:30:52: Deswegen ist es super langs sehr gut gelaufen eben!

00:30:55: Ich bin dann weiterkommen, ich habe mich in der EDL etabliert Ich bin ein Nationalspieler geworden, ich habe dann drei WMs gespielt.

00:31:03: Und ich glaube irgendwann war da mein Potenzial erreicht und für mich hat es dann nur noch eben Perfektionismus gegeben.

00:31:11: also ich hab mich halt immer an meinem absolut maximalen gemessen, an meinen hundert Prozent, an dem Potential das ich bis ich in den Alten sage ich mal ja lass es fünfundzwanzig sein halt wirklich ausgeschöpft hab und dann wird's gefährlich weil Das funktioniert nicht.

00:31:31: Also wenn du zweiundfünfzig Spiele oder sechsundfünftig Spiele in der Saison spielst, dann noch Länderspiele dazu haste.

00:31:38: ich glaube ich habe mal eine Saison gehabt mit knappe fünfundachtzig Spielen.

00:31:42: das ist jetzt für einen NHL-Spieler auch nicht so dermaßen viel aber bei uns schon.

00:31:48: Dann schaffst Du es nicht!

00:31:50: Dann kannst Du nicht immer hundert Prozent sein und nicht immer glänzen.

00:31:54: Und das hab' ich aber erwartet von mir.

00:31:58: Ich habe dann zwei Saisons in Ingolstadt gehabt, die sind persönlich wirklich gut gelaufen.

00:32:04: In der ersten Saison waren wir im Finale und in der zweiten Saison auch persönlich bei mir.

00:32:09: gut laufen noch.

00:32:10: Von der Mannschaft her war es ein bisschen schwieriger und dann bin ich operiert worden, habe einen Leistenbruch gehabt und danach hat das alles so ein bisschen zum Stocken angefangen.

00:32:21: Ich habe die gleiche Leistung erwartet aber hab sie nicht bringen können.

00:32:27: Ich habe mich dann, glaube ich sehr unter Druck gesetzt.

00:32:29: Hab meinen Immunsystem damals ein bisschen geschrottet.

00:32:33: Dann hat es geheißen, naja, schau mal hier den Epstein-Barr-Virus.

00:32:36: Ja gut, die Klassiker, der kommt dann auch noch eher... Ja

00:32:39: das war aber für mich auch etwas schwer zum Greifen.

00:32:42: was ist wann kommen?

00:32:43: Also der eine hat dann gesagt ja, das spielt eigentlich keine Rolle mehr wenn du jetzt pfeiferische Drüsenfieber einmal ausgestanden hast.

00:32:51: Der andere sagt wo deine Viruslast, die ist ganz schön hoch Dein Immunsystem ist die ganze Zeit am Arbeiten.

00:32:57: Wie willst du noch Leistungssport machen?

00:33:00: Also das ist dann eine wirkliche, taffe Zeit gewesen.

00:33:04: Und man handelt sich mal in so einem richtigen Negativkreislauf und es ist sehr unheimlicher Stress.

00:33:10: Das heißt permanente Cortisol-Ausschüttungen also auf biochemischer Ebene Katastrophe für dein Immun-System.

00:33:17: Es ist ja wirklich ... Das Schöne ist, man kann sehr wirklich so... Athleten, Athleten interessiert.

00:33:24: Auch einfach biochemisch erklären und es hilft offenbar gut.

00:33:27: also was macht man erstmal?

00:33:29: Ich glaube das ist ja dann passiert.

00:33:30: oder wo du gesagt hast jetzt muss ich erst mal einen Kopf machen, oder?

00:33:33: Das ist an der Moment gewesen.

00:33:35: Genau!

00:33:36: Und das Gute war ich habe seit der U-VI in der Zinnarmannschaft glaube ich habe ich einen ersten Kontakt mit Sportpsychologen gehabt.

00:33:45: Dann hat mein Bruder studiert.

00:33:47: Also das ist erstmal ja Normalpsychologie.

00:33:49: Hat er dann erst auch in der Klinik in Schinau gearbeitet in der Psychosomatik.

00:33:54: Und er hat mich die ganze Zeit betreut, dann sag ich mal wo es dann Richtung Sportpsychologie gegangen ist natürlich noch mehr aber es war bei mir schon eben... Es hat sich halt so eingefahren und dann war erstmal dieser große Cut und das habe ich dann handeln müssen und dann hab' ich nach Wege suchen müssen und finden müssen.

00:34:14: Natürlich habe ich mit Simon gearbeitet, aber es ist auch mein Bruder.

00:34:17: also das war ja klar höre ich auch meinen Bruder Gebt ihr Brief und Siedel?

00:34:23: Wenn der Simon nicht gewesen wäre, dann hätte ich keine Achthundert Spiele in der Diäre gemacht.

00:34:28: Also hundertprozentig nicht!

00:34:30: Das haben wir sehr... Wir

00:34:30: laden ihn ja auch noch ein.

00:34:31: Definitiv.

00:34:32: Ja,

00:34:33: hat bestimmt auch viel zu mir erzählt.

00:34:35: Mit

00:34:35: Sicherheit,

00:34:36: ja.

00:34:36: Auch von mir.

00:34:36: aber das fällt dann wahrscheinlich unter das erste geheimen...

00:34:39: Das fällt unter die Schei gepflegt, ja genau.

00:34:41: Aber wie oft...?

00:34:43: Ich darf dich fragen, wie oft musstest du dir von ihm das Wort Akzeptanz reinziehen?

00:34:48: Ja schon öfter.

00:34:50: Das Ding war Damals halt und das ist auch seine Erfahrung, die ich auch weitergeben möchte.

00:34:57: Ich habe an Simon immer nur angerufen wenn es einmal nicht gut laufen ist also dass mit der Sprachpsychologie... Das Gefühl gehabt bei mir ist jetzt nicht rundlaufen.

00:35:07: So dann hab' ich mit einem Sprachpsychiologen entweder von einer Nationalmannschaft oder vom Verein oder mit Simon geredet.

00:35:12: Dann ist wieder losgegangen, dann ist wieder dahin gelaufen.

00:35:15: Das war voll oft so.

00:35:19: Ich habe an Simon dann eben immer nur angerufen und gesagt, Simon du irgendwie läufst nicht so richtig.

00:35:23: Und ich hab da alles Problemen hat er mir geholfen.

00:35:27: Du musst aber Sprachpsychologie halt auch machen wenn es läuft.

00:35:31: Das ist einfach Training.

00:35:33: genauso wie wenn du deinen Oberarm trainierst solltest halt auch dein Hirn trainieren.

00:35:38: Einer der wichtigsten Muskeln?

00:35:40: Absolut genau!

00:35:41: Und das gehört einfach dazu.

00:35:44: zum Leistungssport.

00:35:47: Eine ist ein bisschen, der braucht es nicht so oder hat auch da kein Interesse dran.

00:35:51: Aber viele Sportler, denen hilft das und nicht nur eben wenn sie Probleme haben sondern einfach um ihre Leistung zu optimieren.

00:35:58: ja und wer das machen will kann ich nur sagen dass es ist ein Mast.

00:36:06: Wo waren wir denn jetzt?

00:36:09: Wir gingen ja um die Phase, wo es eben nicht zu lief und was dann geholfen hat.

00:36:17: Mir fällt da immer dieses Bild ein und das hatten wir in der Ausbildung, hat uns das begleitet.

00:36:20: Deinem Bruder und mich auch immer.

00:36:22: Sportpsilogen sollten keine Feuerwehr-Männerfrauen sein weil wenn die Feuerwehr kommt ihr könnt ihn schon löschen aber es schaut meistens nicht mehr so toll aus danach.

00:36:32: Das heißt vorher, Gebäude möglichst brandsicher bauen!

00:36:37: Es ist ja das Schöne... Ich erlebe es immer weniger, aber das ist natürlich nach wie vor gerade im Nachwuchs, wo man noch viel mehr machen könnte.

00:36:47: Jetzt auch nicht nur in den Nachwuchslleistungszentren und die Eltern vielmehr mit einbinden um einfach die psychische Resilienz auch zu stärken.

00:36:54: Und gerade bei Profis – und das muss dann keine wöchentliche Sitzung sein, Check in, um einfach zu gucken passt alles.

00:37:02: Weil wenn Dungeon ist ja eigentlich schon außer und dann ist es nur eine Kleinigkeit aber wie du's auch beschrieben hast kommt dann halt oft vieles zusammen und wenn mich latent über Woche Monate bissel was stresst bedeutet das trotzdem permanente Cortisol-Ausschüttung vielleicht schlechter Schlaf also all die Themen die sich schlecht auf meine Regeneration oder auf mein Immunsystem auswirken und dann bin ich halt nicht so resilient wie es vielleicht wäre wenn man rechtzeitig vielleicht auch irgendwas beheben kann.

00:37:31: Ja und du musst das auch verstehen, also eigentlich sollte Psychologie auch ein Fach in der Schule sein.

00:37:38: Wir sind nicht die ganzen Diskussionen mit Social Media und Aufmerksamkeit von Kindern und wir sagen ihnen aber nicht wie es ausschaut oder wie sich Sachen halt entwickeln können, wie das Leben halt einfach ist.

00:37:52: Und das hat mir zum Beispiel dann eben geholfen nach der oder in der Phase Ich habe es halt in meinen Alltag implementiert.

00:38:00: Also ich hab dann vom Simon so eine App an die Hand kriegt, die Healthy Minds App, Healthy Mind's Programme und das passiert ja einfach auch... Es kommt ja von der Uni Wiskonzin glaube ich und ist eine Non-Profit Organisation und da geht eben nicht darum dass du dann Feuerwehrmann bist oder was Psychologie der Feuerwehrman ist sondern Das ist Meditation teilweise, aber einfach auch Schulung.

00:38:29: Also die erklären dir warum irgendwas halt passiert und warum sich Entwicklungen so entwickeln wie sie es machen in ihren Gedankengänge und Verhalten usw.

00:38:40: Und seit ich da auch dran bin – und ich mache das halt jetzt seit, keine Ahnung, acht Jahren – ist es halt ein Alltag!

00:38:50: Ich habe schon das Gefühl dass mir das einfach hilft lockerer zu sein und einfach Gedanken mehr zuordnen.

00:39:01: Man hat als Erwachsener, als Vater von Kindern einfach viel im Kopf usw.

00:39:06: Und das ist halt einfach ... Das hilft okay?

00:39:08: Wie geht man das Ganze an?

00:39:11: Deswegen habe ich ja voll so wie gesagt beim Eingang.

00:39:14: Ich bin einfach happy!

00:39:16: Ja, man merkt es auch.

00:39:18: Was auch schön ist um wieder so ein Vergleich zu bringen.

00:39:22: Also eine App oder einen Ein permanentes Präventiv ist daran, arbeiten sensibilisiert mich ja.

00:39:27: Jetzt ist es so wenn die Krippe im Anflug ist.

00:39:29: darauf werden wir alle geschult.

00:39:31: Man fühlt sich ein bisschen abgeschlagen irgendwie.

00:39:34: man merkt man isst da was aber dann muss ich heute ein bissel Pause machen.

00:39:37: Wir wären aber wenig geschult was die Psyche angeht oder eine Überlastung oder zu viel Stress.

00:39:44: Und wenn ich das aber verstehe, okay, das fühlt sich so und so an.

00:39:47: Da muss ich jetzt vielleicht in der Woche ein bisschen rausnehmen.

00:39:50: Ich kann natürlich noch mal zur Arbeit gehen, aber planen vielleicht mir nicht nochmal fünf Termine ein wozu man ja oft neigt um es dann relativ schnell wieder einen Griff zu kriegen.

00:39:58: Das Problem ist ja oft dass dich einfach zu viel anstaut.

00:40:02: Aber ich werde den Link zu der App definitiv auch nochmal mit Indie Show Notes einfügen weil es immer sehr schön ist, wenn es direkte Tools und Beispiele gibt.

00:40:12: Ja voll und für mich ist es einfach wirklich so auch das Richtige gewesen, weil ich will Sachen verstehen.

00:40:18: Also wenn ich etwas erzähle eben auch gegenüber den Jungs als Trainern Ich will ein Background haben, ich will wissen was ich erzähl' Und die App... Es gibt die Meditation wo Leute hingehen eine halbe Stunde.

00:40:33: Okay jetzt mach ich meditiere ich und jetzt kann ich entspannen.

00:40:37: Aber bei Manning funktioniert es bestimmt gut Und die sind auch resilienter gegenüber Stress und so weiter.

00:40:45: Ich habe auch eine gewisse Resilienz, also ohne Frage.

00:40:49: aber es funktioniert auch oft nicht weil du einfach nicht so den Schalter umlegen kannst und sagen okay jetzt entspann ich für die Gedanken machen halt sowieso was sie wollen.

00:41:01: Definitiv höre ich auch dazu.

00:41:02: Also diese Meditation mit Schalter ganz schwierig.

00:41:05: Genau so

00:41:06: ist das.

00:41:07: Das hat dann einfach geholfen.

00:41:09: Das ist einfach im Alltag implementiert.

00:41:11: Du hörst da mal fünf Minuten einfach zu, du musst gar nichts machen, einfach nur zuhören und es ist dann teilweise ja schon Meditation aber einfach ohne irgendwie den Hintergrund zu haben.

00:41:22: okay jetzt hat ich habe so viel Stress gehabt jetzt jeden Tag jetzt halt meditiere ich und dann ist das besser.

00:41:27: Das ist halt da nicht das Ziel sag' ich mal und das ist auch gut so.

00:41:35: Jetzt muss ich kurz nochmal genau... Du hast es gerade angesprochen mit den Jungs.

00:41:43: Das hier wichtig ist, dass sie verstehen was du meinst.

00:41:46: Wir wollten ja so ein bisschen auch nochmal auf das Thema eingehen.

00:41:49: der Trainer den ich mir damals gewünscht hätte.

00:41:51: Du hast ja schon gesagt gut das ist schwierig weil es gab sehr viele Trainer.

00:41:54: von allen konntest du etwas mitnehmen.

00:41:57: Aber hast du so ein Bild oder ein Bild was dich jetzt begleitet in deiner Arbeit?

00:42:03: Auch als Train?

00:42:03: oder sagst okay Auch wenn du von dir ja schon sagst, du bist ein guter Trainer.

00:42:07: Sind wir noch mal wie kurz wiederholt?

00:42:09: Aber wo du sagst okay das ist ein Trainer!

00:42:11: Ja so hätte ich mir einen... Wenn wir bei Wünscht dir was sind, ja Pippi Langstrom macht ihr mein Leben wie es mir gefällt.

00:42:20: Ich bastle mir jetzt meinen Trainer zusammen.

00:42:22: Wie würdest du den beschreiben?

00:42:26: Jetzt muss man aufpassen nicht dass die Leute dann dringend wird Er sei ein brutaler Higo der Typ

00:42:32: Gesundes

00:42:33: Herz für Buster.

00:42:38: Ich als Trainer habe einfach im Kopf, ich würde mir wünschen oder ich will dass die Jungs florieren können.

00:42:49: Ich will denen einen Raum geben eben wo sie sich wohlfühlen weil ich der Meinung bin nur dann kann man schuften eben nur dann kamer Gas geben Grenzen austesten, kann man aufleben quasi und die beste Leistung bringen.

00:43:07: Und das brauchst du wenn du irgendwo hinkommen willst.

00:43:10: also es heißt die Jungs sollen wissen sie sind gut aufkoben und können sich da entwickeln Auf der anderen Seite eben mit der Konsequenz zum Beispiel Ich will schon auch Härte haben.

00:43:24: Also ich will am Eis wie ich von dem einen Trainer mitgenommen habe zb da muss Gas geben werden.

00:43:34: Und das fordere ich dann auch ein, also wenn man am Ei stehen, wenn es das Training macht, dann machen wir's gescheit und danach... Ich werde nie einer sein, der Trainer sein, nachtragend ist, der irgendwie einen Spieler hat, der nicht gut spielt und dann sauer auf den Seinen, wenn wir vom Eis sind.

00:43:53: Das würde ich nie machen, das ist nicht mein Ansatz sondern die Jungs sollen versuchen, so gut wie es geht ihr Potenzial auszuschöpfen.

00:44:03: Ich will mich da ein bisschen auf der Seitenlinie halten.

00:44:06: auch ich bin nicht der die ganze Zeit irgendwie korrigiert und macht dies und macht das weil wer bin ich denn?

00:44:13: vielleicht ist da draußen eine bessere Verteidiger wie ich jemals gewesen bin?

00:44:19: Und ich schränke den dann nur ein.

00:44:20: also ich will dass die Jungs Freiheiten haben Auf der anderen Seite dann wieder Struktur und auch so Sicherheit Und es matcht ganz schön, wie auch vorher gesagt so wir als Trainer bin.

00:44:37: Ich glaube ich bin nicht auch als Privatperson und dann muss ich mich oder versuche mich nicht umzustellen.

00:44:44: Um es jetzt gut ist eben ob ich wirklich ein guter Trainer bin das weiß ich nicht.

00:44:49: aber ich habe das Gefühl Das passt ganz gut.

00:44:53: und da habe ich auch während der Karriere oder wo dann der Gedanke gekommen ist, Trainer zu machen.

00:44:57: Habe ich das schon immer das Gefühl gehabt ja ich könnte das schon ganz gut machen oder es wäre was für mich.

00:45:02: War der Gedankegrande erst?

00:45:04: Oder war das für dich irgendwann so in den letzten Jahren... ...oder gab's einen Plan B oder war das der Plan B und es gab einen Plan A?

00:45:13: Ich hab immer einen Plan gehabt!

00:45:16: Also ich habe immer auch im Kopf gehabt, okay was ist wenn ich nicht mehr also gespielen kann und was mache ich dann?

00:45:20: Das hat mir immer einen Backup geben.

00:45:25: Die Trainerüberlegung die ist dann relativ spät kommen.

00:45:29: Ich habe auch überlegt zum Beispiel eine Umschulung zu machen.

00:45:32: Mein Dad der hat Firma für Kältetechnik und Kälteanlagenbauer.

00:45:38: Ich bin noch totale Handwerker begeisterter Und das hätte ich auch gemacht.

00:45:42: Es war auch wieder ein Plan den ich in der Hinterhand gehabt hab.

00:45:45: Und irgendwann, wo es aber dann wirklich so zum Ende gegangen ist.

00:45:49: Hat der Simon auch eine Rolle gespielt?

00:45:51: Weil er schon gesagt hat ja du bin ich ja Kälteranlagenbau wird bestimmt zu dir passen Aber red doch mal mit dem Helmut drauf das ist unser Sportdirektor an der Akademie weil ich glaube du könntest als Trainer auch ganz gut.

00:46:05: und Ja so hat sich das dann eigentlich so.

00:46:08: zwei Jahre bevor ich aufgehört habe hat sich dass dann eigentlich ergeben und der Gedanke ist gereift, ich habe mit Helmut geredet ab und zu.

00:46:17: Und dann war einfach die Situation, der Zeitpunkt der Richtige auch in dem Jahr.

00:46:24: Dann nach der Saison der Jahrzehnte, das hat für mich superpasst vom Gefühl her.

00:46:31: Ich hab lange genug gespielt.

00:46:35: Ich war seit dem Jahrzehn und war dann für mich perfekt.

00:46:40: Jetzt bist du ja seit zwei Jahren?

00:46:43: Trainer, du hast erst zu der Assistent-Coachin.

00:46:48: Wie

00:46:49: war das so ein fließender Übergang?

00:46:51: Wie leicht fiel dir auch der Rollenwechsel?

00:46:55: Also Spielerperspektive gerade noch vor einem knappen halben Jahr oder wahrscheinlich noch kürzer weil du wirst ja schon früher angestiegen sein.

00:47:04: Plötzlich Trainerperspektiven War das überhaupt gar kein Problem.

00:47:09: oder hast du schon manchmal gemerkt, dass da irgendeine Reibung war?

00:47:12: Nein,

00:47:14: überhaupt nicht.

00:47:15: Das war fließender Übergang und es war dann eben derselbe Ablauf.

00:47:20: also als Trainer hast du einen gleichen Tagesablauf nicht ganz weil natürlich die Jungs in der Schule sind.

00:47:26: das heißt anstatt jetzt vormittags zu trainieren und selber natürlich zu schuften ist halt nachmittags beschäftigt.

00:47:31: dann als Trainer aber an sich ohne Probleme und für mich auch völlig okay.

00:47:39: Und ich habe auch dann als Spieler schon viel als Coach gedacht, also ich glaube das war ich schon immer.

00:47:47: Ich hab das Team beobachtet bzw.

00:47:50: ich war nie ein Spieler der die ganze Zeit am Mund offen gehabt hat und gequatscht hat und gesagt halt wir müssen das machen und pushen sondern ich habe immer beobachtet und wenn er Zeitpunkt war – und es war meistens dann so wenn's eigentlich nicht so gut gelaufen ist Dann habe ich immer so ein bisschen eine Chance ergriffen.

00:48:06: Ich habe mich vor die Mannschaft gestellt, also habe das ein bisschen rausgenommen und hab dann meine Gedanken geteilt.

00:48:14: Und das ist eigentlich immer auch so von Feedback von Mitspielern ganz gut ankommen.

00:48:19: Deswegen habe ich dann auch gedacht okay, das könnte ich schon ganz gut!

00:48:24: Das war natürlich zum Gejahre her in der Hinde noch mehr... Zum Beispiel war es eigentlich keiner weiß Wir waren in die Playoffs dann mit den Straubingteigern in der Saison, der Jahrzehnte und haben es Viertelfinale gegen Schwenningen gespielt.

00:48:41: Und ich war nicht im Line-up und wir haben das erste Spiel gespielt in Schwenningen, nah an daheim.

00:48:52: In Straubingen haben gewonnen, haben in Schwänningen gespielen, haben verloren.

00:48:55: Haben in Straubings spielten, haben verloren.

00:48:59: Das heißt, wir waren in der Best of Seven Serie zwei Eins Hinten Und ich hab das Gefühl gehabt, ich habe nicht gespielt.

00:49:03: Ich hab das ganze angeschaut und ich hab's gefühlt gehabt ja...ich sehe da was.

00:49:08: Das läuft in dem Team irgendwie nicht so.

00:49:10: Wir bringen nicht das was wir bringen können.

00:49:13: Und ich wollte irgendwas sagen eingreifen!

00:49:16: Und dann bin ich beim Spiel vier in Schwenningen.

00:49:21: Beim Eisabdi hast du deinen Worm aben, eine Viertelstunde zwanzig Minuten.

00:49:24: Dann gehst noch mal in die Kabine, hast nochmal eine Viertelstundezeit.

00:49:27: der Trainer kommt nochmal rein und dann gehts raus zum Spiel.

00:49:31: Und ich habe dann, bevor der Trainer reinkommen ist, hab' ich die Chance genutzt.

00:49:33: Bin in die Kabine und hab' halt die Jungs meine Gedanken mitgeteilt.

00:49:39: Hab' geteilt was ich sagen wollte!

00:49:43: Dann haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht.

00:49:45: Ich weiß jetzt nicht ob es wegen mir war... Aber wir haben da wirklich, glaubt fünf Eins, fünf Zwei gewonnen.

00:49:52: Sehr souverän das Spielbild.

00:49:54: Haben das nächste Heimspiel gewonnen, waren dann drei zwei vorne in der Serie.

00:49:58: Haben dann in Schwendingen und haben verloren, dann war die Serie Drei-Dreihamter im Spiel sieben in Straubing gewonnen.

00:50:07: Und haben quasi die Serie gegen Schwenningen gewonnen und sind ins Halbfinale einzogen.

00:50:13: Aber nach dem ersten Mal, wo ich das in Schwenninging gemacht habe, im Spiel vier, sind die Jungs zu mir hergekommen?

00:50:18: Ja ja beim nächsten Spiel wieder!

00:50:21: Dann muss es nicht unbedingt sein aber okay, dann hab' ich immer wieder was einfallen lassen.

00:50:27: Hobbypsychologe hat gespielt.

00:50:29: Das habe ich schon die ganze Zeit gemacht, auch mit mir selber und dann hatte sich das quasi eingebürgert dass ich vor jedem Spiel nochmal reinkommen bin und hab zu den Jungs einfach was gesagt.

00:50:43: und jetzt haben wir uns dann gefreut weil es ist immer der beste Spieler auszeichnet worden.

00:50:48: nach dem Spiel und nach dem Spiele sieben eben wo man dann ins Halbfinale einzogen sind.

00:50:54: Ich bin freies bekommen, ohne dass ich gespielt habe.

00:50:57: Also ich war bestimmt nicht der beste Spieler aber ich war Teil davon.

00:51:01: Das

00:51:01: ist aber extrem cool vom Team!

00:51:04: Ich lese gerade das Buch von Gordon Herbert, Basketball-Nationaltrainer und er sagt oft sind seine wichtigsten Spieler oder mitunterwichtigsten Spieler auch Spieler zehn, elf, zwölf also sprich die gar nicht unbedingt Spielzeit haben aber die eine unheimlich wichtige Rolle im Team haben, fürs Team haben und auf denen eigentlich relativ viel liegt auch oder erwartet wird.

00:51:29: Das beschreibt er da ganz gut in dem Buch.

00:51:32: Ja das gilt... also da stimme ich hundertprozentig bin ich dabei dem.

00:51:38: für mich ist jeder Spieler wichtig und jeder hat seine Stärken.

00:51:43: und genau die Stärkungen will ich fördern.

00:51:47: ob es jetzt der zwölfte Stürmer ist oder der erste Stürme Klar hast du in einem Team Spieler, wo du weißt okay Paul da ist mehr wie bei André Gerdert die haben ein bisschen mehr drauf.

00:51:58: Aber das ist mir als Trainer komplett wurscht.

00:52:03: ich will jeden versuchen besser zu machen und eben nicht so auf die Defizite schauen sondern eher in die Stärkung stärken.

00:52:16: Ja, es klingt einfach nach einem sehr entwickelungsorientierten Ansatz und ich glaube wenn das auch junge Spieler vor allem verstehen.

00:52:23: Also dass es dir um Entwicklung geht in welche Richtung auch immer und auf welcher Säule ist das ja auch sehr motivierend weil du natürlich nur korrigierst dann bist du immer in diesem Korrigieren-Korrigieren korrigieren.

00:52:34: aber wenn du auch des Ausstrahls und Vorlebens, dass es um Entwicklung Dann ist es natürlich schon für den Spieler zu spüren, okay ich kann auch in anderen Bereichen mich entwickeln oder besser werden.

00:52:46: Ziehn ja oft an andere Bereiche wieder mit.

00:52:48: also das darf man auch nicht vergessen.

00:52:49: in dem Alter passiert ja auch noch unheimlich viel so jetzt.

00:52:53: der relative age effect ist dass es manche Spieler zu verschiedenen Phasen in ihrer Entwicklung verschiedene Säulen entwickeln kann.

00:53:02: auch die mentale Säule und Social IQ.

00:53:04: sehr finde ich ein ganz wichtiges Thema.

00:53:08: gefördert, entwickelt werden und vielleicht kommt dann kommen gewisse technische oder auch körperliche atletische Themen erst nach.

00:53:16: Absolut!

00:53:17: Ich mag aber nicht der Trainer sein, der halt die ganze Zeit basht oder sagen wir mal Spieler hat das schlechte Spiel.

00:53:27: Und da eine Ansatz wäre dann zu sagen hey muss besser spielen du darfst den Fehler nicht machen den Fehler Nicht Machen.

00:53:34: Mein Satz eines ansatzes ist halt eher erstmal zu beobachten, zu verstehen mehr warum hat er denn ein schlechtes spiel gehabt?

00:53:43: ist mir vorher schon was aufgefallen?

00:53:45: vielleicht immer ein bisschen beobachten mal nachfragen hey alles klar bei dir und so weiter um dann halt da hinzukommen dass es sich wieder wohler fühlt und das er wieder in seine stärken reinkommt.

00:53:57: Das ist mein ansatz.

00:53:59: ich mag nicht behaupten wie vorher schon erwähnt Ironisch auch, dass ich der beste Trainer bin und das kann man jetzt noch nicht bestätigen.

00:54:12: Das ist halt mein Ansatz!

00:54:15: Ich glaube schon, dass es Studien gibt – ich habe Studien gesehen -, dass dieser Ansatz im Nachwuchs vor allem einfach der bessere oder mehr fruchtet.

00:54:33: Es gibt bestimmt Outschool-Trainer und da wird marschiert, getrillt usw.

00:54:39: Und das kann genauso funktionieren bei dem einen oder anderen.

00:54:43: Ich weiß nicht ob es langfristig und nachhaltig wirklich funktioniert sind ja schon auch auf Trainer die dann oft auch Stationen wechseln.

00:54:52: mir fällt jetzt ein Streich ein im Fußball der sehr lange dort blieb der glaube ich auch den menschlichen oder eher humanistischeren Ansatz gewählt hat.

00:55:05: Deswegen, also ich kann das nur unterstreichen.

00:55:08: Ich fand das super!

00:55:09: Ich hoffe auch in die Richtung oder arbeite natürlich auch in der Richtung mehr mit Trainern auch sowas mal zu implementieren.

00:55:15: Vorzulang fragt doch einfach mal den Spieler was los ist?

00:55:18: Also du kannst ihm jetzt schon die Fehler sagen aber ganz ehrlich er reißt die Fehler selber.

00:55:22: Du musst ihm das nicht sagen dass es nicht gut war Aber frage ihn doch was loses ums ihm gut geht Oder auch mal fragen wie er sein Spiel bewerten würde.

00:55:34: Das ist nämlich ganz wichtig, auch diese Selbstreflexion von der alle irgendwann schimpfen bei dann schon ja im älteren Bereich.

00:55:41: Dass keiner mehr selbst reflektiert ist.

00:55:42: aber wenn wir das in Nachwuchs schon gar nicht erst implementieren dass die selber darüber nachdenken hey was lief nicht so gut warum?

00:55:49: Was könnte ich vielleicht besser machen?

00:55:50: und es funktioniert eigentlich nur über dieses Nachfragen und Anregen und sich drüber unterhalten um ein bisschen Thema transformationales führen wo man sie wirklich mitnimmt in die Verantwortung.

00:56:03: Deswegen habe ich eben auch nicht den einen Trainer gehabt, wo ich gesagt hab der hat mich jetzt so weitergebracht.

00:56:10: Weil du musst sehr viel selber machen also du musst dich versuchen selber zu entwickeln und selber besser zu werden und du nimmst Sachen mit aber du packst die halt wie in deinen Werkzeugkoffer rein von dem einen Trainer des, vom anderen Trainer des Und... Ich hab nie den Trainer gehabt der gesagt hat Ja, du machst das oder musst das mehr machen.

00:56:33: Genau so wie mit die Eltern.

00:56:35: Das war bei den Trainern das Gleiche.

00:56:36: Ich habe nicht Trainer gehabt, die gesagt haben mach dies und macht das und mache das besser und mache dies besser sondern ich hab mich selber da ganz gut entwickeln können.

00:56:45: Und das ist auch ein sehr wichtiger Punkt glaube ich dass man dafür bereit ist muss als Spieler bereit sein Man muss reflektieren können und deswegen es ist eine große Part ja im Nachwuchsbereich, dass man einfach auch sie einen Raum gibt den Jungs.

00:57:06: Das ist ganz spannend.

00:57:07: war es also ich finde es jetzt mal spannend von dem wirklich langjährigen Vollprofi im EISOK, die der viele Trainer durchgemacht hat und ich als Sportpsiologe, in die natürlich dann schon oft auch mit Trainern in den Dialog dreht und wo einem da ganz schnell Feedback gegeben wird ja wir wollen hier keine Wohlfühluase Und dann muss ich das wieder erklären.

00:57:30: So sag' ich so, okay eine Wohlfühl-Oase... Also es müssen wir jetzt erst mal definieren was ist ne Wohl-Fühl Oase?

00:57:36: und ganz ehrlich wann performt jemand am besten?

00:57:40: Ist am mutigsten?

00:57:42: Entwickelt sich wenn er Raum dafür bekommt um wenn er auch weiß ok wenn er etwas ausprobiert und mutig ist und nur daraus entstehen ja auch große Dinge macht er nur wenn er weiß erfällt danach nicht oder wird danach nicht gebärscht oder abgewartet oder sitzt auf der Bank, weil ihm ein Fehler passiert.

00:57:59: Und das ist finde ich irgendwie ganz schön dass man das auch aus dem Merk, dass es auch mehr Raum bekommt als auch bei jüngeren Trainern wie bei dir die aber auch selber die Erfahrung gemacht haben als Spieler und das ist schon noch darum geht okay geht's den Jungs und Mädels gut so wo sind wir?

00:58:15: passt alles

00:58:17: Die müssen sich doch wohlfühlen also die brauchen das.

00:58:23: Ganz klar, wenn ich einen Spieler habe, dem sage ich jetzt zehnmal was.

00:58:29: Und das ist eine leichte Sache.

00:58:30: Ich meine, Sport an sich ist nicht so kompliziert.

00:58:33: Aber dem sag' ich was und es fruchtet einfach nicht oder... Es braucht ne Konsequenz!

00:58:39: Also da muss natürlich schon als Trainer dann sein okay, fünfzehn Leute machen das und einer macht's nicht Dann ist der, der natürlich am Ende nicht spielt und nicht viel Eiszeit hat.

00:58:50: also die Konseqenzen müssen sie dann schon spüren Aber trotzdem dürfen sie sich wohlfühlen und mit der Konsequenz müssen sie ja dann selber klarkommen.

00:58:59: Und das müssen Sie dann Händeln lernen, dass sie checken würde ich sagen okay.

00:59:05: also entweder gibt es den Typen der sagt okay da bin ich der Trainer der lasst mich nicht spielen oder mag mich nicht Oder eben der Spieler der sagt Okay Ja Ich muss das jetzt vielleicht verstehen.

00:59:16: die anderen Verstehens Wenn ich das verstehe Dann Bin ich auch wieder vorne dran Dann kriege ich auch wieder meine Eiszeit.

00:59:23: Und das ist halt ... Das eigene Verständnis, oder das eigene Reflektieren?

00:59:29: Es ist ja auch nicht nur im Leistungssport so.

00:59:30: Also in jedem späteren Beruf gibt es einfach bestimmte Regeln und bestimmte Aufgaben, die habe ich zu erledigen.

00:59:35: Wenn ich sie nicht erledige, gibt's wahrscheinlich Konsequenzen.

00:59:39: Ich bin ein ganz großer Fan, auch erstmal nochmal nachzufragen.

00:59:41: okay also wo ist das Problem dass alle verstehen und du nicht, also verstehst du es nicht?

00:59:47: finden wir einen anderen Weg ums dir zu erklären Oder hast auch kein Bock, passt auch.

00:59:51: Dann müssen wir jetzt im Gipzell Konsequenzen oder auch die Spieler das finde ich auch ganz wichtig zu ermutigen.

00:59:57: wenn du merkst dass du nicht was verstehst dann kommt zu mir und frag mich also dann frag nach Das ist ja auch so was nicht nur gefüttert werden mit Feedback Ich sage mal Feedback sehr wie ihn füttern.

01:00:08: Feedback soll erstmal oder Kritik eine Information oder Kritikkfeedback.

01:00:12: aber frag auch aktiv nach Wenn Du besser werden möchtest frag nach was du tun kannst.

01:00:19: Ja und da brauchen sie eben auch das Vertrauensverhältnis.

01:00:23: Und müssen sich wohlfühlen, dass sie den Schritt auch machen.

01:00:26: Da brauchen Sie einfach das Gefühl okay ich kann mit meinem Problem oder auch mit meiner Frage zum Coach gehen und kann es fragen.

01:00:34: Dass sie da keine Angst davor haben.

01:00:36: Weil Angst bringt gar nichts!

01:00:39: Könnt man jetzt auch wieder, das würde den Rahmen sprengen.

01:00:41: Aber was Angst biochemisch macht kann ich nur an alle die zuhören sagen ganz ganz schwierig.

01:00:47: Keiner wird unter Angst performt und das heißt anschreiten.

01:00:49: Man kann mal lauter werden eh klar aber ist auch reagiert jeder anders darauf?

01:00:54: Aber wirklich auch wieder auf biochemischer Ebene mit dem Botenstoffen super interessant.

01:01:00: Das würde den Raum entsprengen.

01:01:01: wir kommen nämlich so ganz langsam Richtung Ende.

01:01:09: Also du bist ein super Trainer, meiner Meinung nach.

01:01:11: Du hast viele tolle Werte, Prinzipien die ich alle unterstreiche und ich glaube viele ist es...du bist ja stets auch am Anfang deiner Trainerkarriere.

01:01:19: deswegen wo ist dein Entwicklungspotenzial?

01:01:21: Wo sagst du okay wenn ich jetzt mal doch nachdenke an den und den Punkten da möchte ich mich noch entwickeln oder habe jetzt auch über die zwei Jahre gemerkt Da ist noch Luft nach oben oder da möchte ich mich weiterbilden, dann möchte ich daran arbeiten.

01:01:37: Hab vielleicht auch schon den einen oder anderen typischen Trainer Fehler gemacht.

01:01:42: Was gibt's da?

01:01:44: Also erstens was direkt die Jungs betrifft.

01:01:47: Ich würde gerne ein bisschen verlässlicher werden weil ich bin jetzt über die Karriere.

01:01:52: Hat mir jeden Tag oder hat mir immer einer gesagt okay Benny um zehn Uhr das Training, darum musst du da sein und das hat sich natürlich auch geändert.

01:02:00: Jetzt bin ich der, der gefragt wird Hey, wann haben wir den Training?

01:02:03: Wann haben wir denn

01:02:03: dies?".

01:02:04: Und ich habe irgendwie ein Sieb in dem Fall.

01:02:09: Die Jungs fragen mich was und dann sage ich ja du kein Problem da kümmere ich mich drum und mache ich und dann vergesse ich das oft.

01:02:15: Also ich will da etwas verlässlicher sein und wo ich angefangen hab, habe auch das Gefühl gehabt Ich will wissen wie es die Jungs geht und ich glaube das mache ich.

01:02:27: aber ich glaube dass könnte noch mehr sein.

01:02:32: Die Jungs sind ja am Internat.

01:02:34: Und ich habe mir dann zum Anfang gedacht, ja dann gehe ich da rüber und mache so ein bisschen Smalltalk und auch Mediaziehe usw.

01:02:40: Aber irgendwie bist du dann in einem Alltagstrott drin?

01:02:43: Du hast deine Aufgaben die du machen musst.

01:02:45: Du kleinste Training hat natürlich auch noch private Sachen.

01:02:48: Hast Kinder daheim!

01:02:50: Ich hab das Gefühl dass das etwas kurz kommt obwohl man muss aufpassen bei den Jungs im Alter haben vielleicht gar keinen Bock auf auf Konversation mit dem Trainer.

01:03:03: Und deswegen, also ich würde das schon auch beibehalten und wissen wie es die Jungs geht und auch privat.

01:03:11: Ich will wissen was sie tun und aber natürlich ja das muss jetzt nicht überhand nehmen so dazu wie's für Jungs passt sein.

01:03:23: Und jetzt als Trainer so fachlich wie ihr auch schon erwähnt ich mag einfach wissen was Sache ist Ich mag mich weiterbilden und ich will Studien kennen, sage ich mal.

01:03:39: Ich habe schon mit ehemaligen Mitspielern

01:03:41: z.B.,

01:03:41: die auch Trainer sind in Kanada oder Amerika, tausche ich mich aus weil ich will wissen wie machen die das da?

01:03:49: Und da will ich einfach dran bleiben bei dem was ich mache.

01:03:52: man neigt wahrscheinlich dazu als Trainer auch so.

01:03:55: man hat jetzt mal etwas gewonnen und jetzt ist das Standard status quo.

01:04:00: nur so geht es.

01:04:01: Aber ich glaube tatsächlich, dass das auch der Werner Schuster in seinem Podcast mit dir gesagt hat.

01:04:05: Dass

01:04:06: es kein Bucket Rezept gibt oder?

01:04:07: Genau!

01:04:08: Es gibt keinen Bucket.

01:04:09: Und es ist nicht alles entsteingemeißend und er hat dann gesagt wenn du wird Erfolg gehabt hast, dann musst du es nicht heißen, dass du alles so weitermachst und dass es dann wieder passiert.

01:04:20: und so will ich schon auch angehen.

01:04:23: also ich will wissen was vorgeht in der Welt und vor allem aus meiner Sicht okay Deutschland hat sich im Isochi super entwickelt.

01:04:31: Aber da ist noch ein Abstand zwischen USA, Kanada, Schweden, Finnlern, Tschechien... Das sind natürlich die Isochinationen und Kanada hat allein dreihundertfünfzigtausend Nachwuchsspieler in Isoki.

01:04:45: Bei uns sind es wahrscheinlich fünfunddreißigtausende.

01:04:49: Aber denk an die Basketball-WM!

01:04:51: Ja, ja eben.

01:04:52: Genau!

01:04:52: Nein und wir haben auch Silbergewebe

01:04:55: alle bei der... Ja, eben, eben.

01:04:56: Eben, zwei, dreiundzwanzig oder?

01:04:57: Wir haben

01:04:58: gewonnen, genau.

01:04:58: Da war der Kasti mit dabei.

01:05:00: Genau, genau,

01:05:01: ja.

01:05:02: Also das heißt es ist nicht so weit weg aber oft fehlt halt noch ein bisschen was und da bin ich auf der Suche her.

01:05:09: Ich war jetzt auch in dieser Saison mit dabei bei den U-VI Nationalmannschaften.

01:05:14: Assistenztrainer wurde ich eingeladen.

01:05:16: Das war für mich super, weil ich Erfahrungen sammeln habe können, hab andere Spieler gesehen und da will ich einfach hunkriegt bleiben und müssen spiegierig, weil das glaube ich ganz wichtig ist dass man halt immer neuen Input auch kriegt.

01:05:32: Absolut!

01:05:32: Also eigentlich und das finde ich auch schön zum Thema Authentizät, Entwicklungsbereitschaft die du hier geben möchtest, die du auch von deinen Spielern irgendwo auch erwartest, als wert sich entwickeln zu wollen.

01:05:43: Dass du den selbst auch vorlebst und ich glaube das ist ja auch so ein leading by example finde ich immer sehr schön wenn es darum geht einen coach trainer coach trainer ob man es differenzieren möchte oder nicht aber jemand der irgendwo doch eine führungsposition hat eine begleitende position dass dann auch vor lebt und das spüren die die man führt die man mit nimmt denen man was beibringen möchte auch

01:06:05: Ja ich denke schon ja.

01:06:07: also du musst wirklich vorleben glaub ich um auch jemandem was beizubringen oder einfach sagen, das hilft nicht so wirklich.

01:06:17: Genauso wie in der Psychologie ist es leicht irgendwie zu sagen okay jetzt halt denke ich weniger nach oder jetzt mache ich mir weniger Druck.

01:06:26: Das funktioniert halt

01:06:27: nicht.

01:06:27: Oder jetzt habe ich keine Angst mehr.

01:06:29: Genau.

01:06:30: Und jetzt bin ich nie mehr traurig und das funktioniert

01:06:33: halt.

01:06:33: Jetzt hat Spiel mit weniger Gedanken im Kopf, dass es halt funktioniert nicht.

01:06:38: Du musst trainieren Du musst das Leben, du musst was dafür machen.

01:06:45: Dass irgendwas funktioniert so wie es dir vorstellt und deswegen versuche ich auch einfach so gut wie möglich gewisse Dinge meine Werte wie ich vorher schon gesagt habe dass sich das auch vorlebt.

01:07:02: Und was ich auch manchmal schön finde was sehr hilft ist jetzt auch bei dir spannend weil du kennst halt beide Seiten.

01:07:10: Und manchmal, um sich mal wieder so ein bisschen selbst zu re-evaluieren und zu reflektieren.

01:07:14: Okay wie werde ich wahrgenommen?

01:07:15: Also welches Bild möchte ich bei meinen Spielern, bei den Jungs hinterlassen?

01:07:21: also wenn sie mich beschreiben würden oder wenn neue Spieler kommen und die fragen so, wie sind der Coach, wie ist der so drauf?

01:07:27: Wie möchte ich beschrieben werden?

01:07:30: Wie möchtest du beschrieben wird?

01:07:33: Ja lockerer Typ guter Trainer Du weichst

01:07:42: schon viel.

01:07:43: In der Jugendsprache würden sie wahrscheinlich anders formulieren, aber ja...

01:07:47: Ja?

01:07:51: Ich muss nicht der großartigste Trainer sein!

01:07:53: Das sagt man auch immer bei Eltern.

01:07:55: du musst nicht der beste Vater oder ihr müsst nicht die besten Eltern sein sondern einfach nur gut genug sein und die Entwicklungen müssen die Jungs sowieso selber machen.

01:08:11: Kommen ja, ich glaube das Statistik gibt es.

01:08:15: Eins bis drei Prozent...

01:08:18: Also im Fußball ist ein bis drei, aber ich kann mir vorstellen, dass es ähnlich ist.

01:08:21: Ja, die schaffen's dann wirklich in den Profi-Bereichen.

01:08:23: In der NHL zum Beispiel glaube ich, null Komma einen Prozent bis Null Komma zwei Prozent schaffen es tatsächlich von Eisergespielern weltweit in die NHL.

01:08:31: Das heißt, es ist so viel anderes auch noch dabei wie der Sport und deswegen Wenn einer über mich irgendetwas als Trainer sagt von den Jungs, dann soll es nicht nur sein der hat mir jetzt dies beigebracht oder das beigebracht.

01:08:48: Ich kann es besser schießen.

01:08:50: Da weiß ich gar nicht ob ich die Jungs so viel zeigen kann.

01:08:54: Am besten Schluss habe ich nicht gehabt aber nahe einfach nur dass wir vielleicht erkennen okay was hat er die richtigen Werte?

01:09:04: Das ist ein guter Typ.

01:09:06: Der ist ehrlich freundlich

01:09:09: Respektvoll, das ist ja auch so nicht... Respekt

01:09:11: voll.

01:09:12: Konsequent und hilfsbereit sind.

01:09:17: Das passt eigentlich ganz gut!

01:09:19: Und was würdest du wenn jetzt heute ein junger Spieler vor dir sitzt oder vielleicht auch hier zuhört?

01:09:26: Oder aus anderen Sportdaten?

01:09:28: Vielleicht zum Schluss Ja ich will Profi werden.

01:09:31: Jetzt hat man es gerade wie viel Prozent es hat und also allein der Weg dahin gibt einem trotzdem auch ob man schafft oder nicht viel mit fürs Leben.

01:09:38: aber was wären So?

01:09:40: deine drei Tipps dazu noch.

01:09:45: Du kennst jetzt beide Perspektiven, Hardschläge... Abgesehen davon sind auch sehr viel von anderen Faktoren abhängig.

01:09:53: Ich glaube du hast jetzt gerade schon einen Punkt erwähnt.

01:09:56: ihr müsst selbst also ganz viel machen das Thema selbst die Entwicklungsbereitschaft haben.

01:10:01: Das ist glaube ich schon was, dass er heute spielt.

01:10:05: Ja, das ist schwierig.

01:10:06: Weil es einfach so viele Wege gibt, glaube ich sie zum Erfolg führen können.

01:10:09: Was aber auch schon mal ein Tipp ist?

01:10:11: Also weißt du... Genau!

01:10:13: Und du in deinen Folgen, ich glaub' du hörst es ja wenn du im Leistungssport bist, hörst du ja schon ähnliche Sachen eben mit der Arbeitsbereinschaft und so.

01:10:23: Es gibt schon so Dinge die natürlich unerlässlich sind um Leistungsportler zu werden.

01:10:29: Und es trennt sich dann eben auch in dem Alter was ich jetzt hab So, sechzehn, siebzehn-achzehn.

01:10:35: Da trennen sich so ein bisschen die Schwäufe und Weizen.

01:10:38: Du bist talentiert aber wenn du nicht so viel investierst in deine Athletik zum Beispiel dann wird es für den einen oder anderen der Wetter durchkommen aber die Chance wirkt sehr gering weil einfach du so viele Konkurrenz dann hast und du musst damit halten.

01:10:59: also Wenn einer trainiert und mehr Ausdauer hat, kräftiger ist.

01:11:06: Dann kannst du dann irgendwann nicht mehr anstinken, dann reicht das Talent halt nicht mehr.

01:11:09: Also da musst du absolut bereit dafür sein aber du musst es auch so ein bisschen befreit machen und da habe ich eben das Glück gehabt glaube ich dass ich das befreite machen durfte von klein auf die laden oder diese Schritte das was man sich wünscht nicht so hoch setzen vielleicht.

01:11:32: Es ist gut, ein Traum von der NHL zu haben.

01:11:35: Ich sage mal es gibt eine Vision und dann gibt's diese konkreten Ziele die ob die dahin finden oder nicht.

01:11:42: aber es ist eine Vision oder einen Traum und dann gibts ein Prozess.

01:11:47: Dann sind wir wieder bei Trust The Process.

01:11:50: Was kann ich jetzt machen?

01:11:51: Oder was muss ich machen um da hinzukommen wo ich hin will?

01:11:58: Bei mir war das auch so.

01:11:58: Ich sage oft zu den Jungs, hab ich dir ja vorher auch schon erzählt im Vorgespräch?

01:12:05: Ich muss mich jetzt überwinden, dass ich trainiere nach meiner Karriere.

01:12:09: Also ich mach's!

01:12:09: Ich brauch es weil sonst bin ich unausgeglichen aber ich muss schon meinen Schweinehunter überwenden.

01:12:14: Aber wo ich ein Leistungssportler war in dem Alter von achtzehn und zwanzig sowas Wenn ich zehn Raps gehabt habe mit zehn Wiederholungen, zehn Sets wie auch immer dann hab' ich das gemacht.

01:12:29: Also da hat's keine neuen geben!

01:12:32: Ich hab' das dann durchzogen und es gibt keine Shortcuts.

01:12:37: also die Spieler die dann im Kraftraum waren du warst ja dann drei Stunden keine Ahnung.

01:12:43: Und du hast dann gesagt ah bei der letzten beim letzten Set da mache jetzt halt statt zehn wiederholung die sieben Das waren oft die die es halt dann nicht geschafft haben.

01:12:53: Das muss man ganz ehrlich sagen, also du musst da schon durchziehen.

01:12:58: Die waren sehr viel Talent, waren mit sehr viel talent ausgestattet.

01:13:02: aber da ist halt... Ich

01:13:04: sage jetzt nicht die Phrase.

01:13:05: Talent oder?

01:13:07: Kennst Du Ehe?

01:13:07: Ja ja!

01:13:10: When talent does not work hard, hardwork beats talent.

01:13:15: Und so ist es halt.

01:13:16: Wenn du braucht man keine Angst machen

01:13:18: und das

01:13:19: macht in dem Alter wenn du da bist dann machst du das ja auch.

01:13:22: Da bist du ja bereit dazu.

01:13:25: Ich fand's jetzt auch sehr schön auch nochmal Appell weil es auch Eltern unter den Zuhörern sind dieses Befreite aufspielen dürfen.

01:13:31: also dass das glaube ich unheimlich wichtig ist im Alter.

01:13:34: Da ist ein ganz interessantes Buch Bounce dazu gelesen, wo es um Talente geht oder Child Prodigy oder was wirklich zum Erfolg führt.

01:13:44: Und da geht's schon viel darum, um diese intrinsische Motivation und die Freude beizubehalten – und das so lange wie möglich!

01:13:49: Weil irgendwann wirds natürlich ein Stück weit beruf, aber um diesen Weg gehen zu können glaube ich einfach immer wieder die Basis, die Freuden auch daran zu haben.

01:14:00: Ich war als Verkurse beim Trainers Symposium Und da war die Organisation iCoachKids und die beschäftigt sich eben genau damit.

01:14:08: Vor allem im Nachwuchs, warum haben wir hohe Dropout-Quoten im Sport?

01:14:14: Deswegen fühle ich mich da auch so ein bisschen bestätigt was ich mache weil die Studien zeigen halt schon in die Richtung dass man Jungs die Möglichkeit gibt befreit die Dinge zu tun.

01:14:27: Ich

01:14:28: glaube, da gibt es jetzt irgendwann die nächste Folge.

01:14:30: Weil das Thema ja gerade mit Hannes Wolff, der beim DFB für den Nachwuchs zuständig ist, ein Podcast hört und natürlich diskutiert man dann immer wie machen sie andere Länder?

01:14:40: Medaillenspiegel Norwegen werden bis elf Jahre gar nicht bewertet und da gibt's auch ganz intrebante Statistiken, auch in Amerika läuft es ein bisschen anders.

01:14:48: aber ich glaub Das ist auf jeden Fall ein sehr, sehr spannendes Thema.

01:14:54: Aber da tut sich auch gerade was in Deutschland.

01:14:57: Ja und damit will ich mich beschäftigen mit dem Heimatverein IV Berchtesgaden.

01:15:03: Da sind jetzt auch so viele Kids dabei.

01:15:05: also das ist wirklich auch viel Zulauf Und Ich will es auch verstehen dass ich will da auch mithelfen.

01:15:11: klar ist jetzt bei Red Bull mein Job und dann bin ich auch gut beschäftigt.

01:15:16: aber ich will auch ein bisschen mithilfen dann daheim.

01:15:19: Deswegen will ich verstehen, was ich sage eben.

01:15:22: Und deswegen ist das Thema auch ganz wichtig und aber da würdest du sagen sprengt den Rahmen weil dann geht er dann auch in Politik und Zeug.

01:15:32: Aber es ist super interessant.

01:15:34: also es macht sehr viel Spaß und es ist sehr interessant.

01:15:39: Herr Beeney, ich glaube es sind am Ende man hört wahrscheinlich eh schon mal einen Magenknurren.

01:15:42: Das passiert dann manchmal im Podcast und leider hört man das doch deutlicher als ich oft dachte.

01:15:48: Vielen vielen Dank für deine Zeit.

01:15:51: Ich bedanke mich auch wie immer bei den Zuhörern von Sport im Kopf, freue mich natürlich über Feedback und Anregungen.

01:15:57: die E-Mail Adresse findet ihr in den Show Notes und noch mehr wenn ihr bei der nächsten Folge auch wieder dabei seid!

01:16:03: Wenn es euch gefallen hat hinterlasst mir sehr gerne ein kleines Sternchen damit auch andere dem Podcast schneller finden.

01:16:10: Vielen Dank fürs Gespräch für die Führung hier in der Red Bull Akademie und ich freue mich wenn wir uns irgendwann mal wieder über den Weg laufen.

01:16:18: Das war super, dass ich mir meine Gedanken abteilen können.

01:16:21: Sehr gute Gedanken!

01:16:22: Als

01:16:22: Trainer auch.

01:16:22: und jetzt würde ich sagen gehen wir zusammen mit uns essen in der Kantine, das machen wir.

01:16:27: Also klar, Servus!

01:16:28: Ciao ciao.

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